Deutsch Englisch

Ernährungsberatung


Ernährung und Adipositas sind untrennbar miteinander verknüpft. Daher erfolgt bereits vor einer Operation eine Vorstellung bei der Ernährungsberatung. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der konservativen Therapie. Aber auch zur Vorbereitung auf eine Operation ist sie unabdingbar, da sich durch einen operativen Eingriff bei Adipositas Entscheidendes am Verdauungstrakt und an den Ernährungsgewohnheiten ändert. Je besser Sie auf einen solchen Eingriff vorbereitet sind, umso leichter wird Ihnen die postoperative Umstellung fallen.

Nach der Operation erhalten Sie bereits im stationären Aufenthalt wichtige Tipps und Ratschläge zur Ernährung für die erste Zeit nach der Operation. Das Ziel ist eine ausgewogene Ernährung, die alle notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge bietet und auch mit den Veränderungen nach der Operation optimal vertragen wird.

Im Rahmen der Nachsorge werden Sie immer wieder Termine zur Ernährungsberatung wahrnehmen können, die Ihnen helfen sollen, langfristig mit dem Umstellungen zurecht zu kommen.

Vitaminsubstitution


Durch einige der Operationen wird der Verdauungsablauf im Körper so verändert, dass bestimmte Vitamine und Spurenelemente nicht mehr in ausreichender Menge vom Körper aufgenommen werden können. In diesen Fällen empfehlen wir eine leitliniengerechte Ergänzungstherapie. Diese muss zum Teil lebenslang und täglich eingenommen werden. In der Regel müssen Sie die Kosten hierfür selber tragen. Durch diese Substitution sollen Mangelzustände vermieden werden, die ansonsten z.B. zu Haarausfall, Blutarmut, Knochenschwund oder gar neurologischen Störungen führen können.

Empfehlungen zur Vitaminsubstitution


  • Multivitamine mit mind. 400 µg Folsäure, 10 mg Zink, 2 mg Kupfer Vitamin A. & E, 3 mg Vitamin B1
  • Calcium-Citrat 950 mg 2 x pro Tag
  • Vitamin D 1000-2000 Einheiten pro Tag
  • Vitamin-B12 100 µg alle 4 Wochen als Spritze
  • Eisenpräparate nur bei nachgewiesenem Eisenmangel

Dumping-Syndrom


Bestimmte Lebensmittel werden Sie nicht mehr oder nur schlecht vertragen. Eine mögliche Folge einer bariatrischen Operation ist ein sog. Dumping-Syndrom. Dies bedeutet die sturzartige Entleerung des Mageninhalts in den Dünndarm. Dieses Phänomen kann mit Durchfällen und Kreislaufreaktionen wie Herzrasen, Schwindel und Schweißausbrüchen verbunden sein. Die Ausprägung und die Häufigkeit dieses Dumpingsyndroms ist sehr unterschiedlich. In der Regel lässt es sich durch Befolgen der Ernährungsempfehlungen wirksam vermeiden. Nur in sehr seltenen Fälle muss es medikamentös behandelt werden.

Michela Metzger

Ökotrophologin

Kontakt:
Tel.: (0931) 201-31188
E-Mail: Metzger_M1@ukw.de
metzger

Michela Metzger
Ökotrophologin

Tel.: (0931) 201-31188
E-Mail: Metzger_M1@ukw.de

Stephanie Stöhlein

Ökotrophologin

Kontakt:
Tel.: (0931) 201-39212
E-Mail: Stoehlein_S@ukw.de
stoehlein

Stephanie Stöhlein
Ökotrophologin

Tel.: (0931) 201-39212
E-Mail: Stoehlein_S@ukw.de